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Trennungsschmerz (Gelesen: 3427 mal)
-Marie-
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Beiträge: 196
Trennungsschmerz
15.02.2016 um 10:34:08
 
Hallo Ihr Lieben,

ich bräuchte mal dringend Hilfe für meinen großen Liebling.

Er hat heute seinen 2. Geburtstag und ist gestern Papa geworden - am Valentinstag  Smiley

6 stramme Babys, zu denen wir ihn aber aus Sicherheitsgründen und hyg. Gründen momentan nicht lassen können.
Bronko ist ein Berner Sennen/Rhodesian Rigeback Mix - ein stattlicher junger Mann.

Er lebte ca. 15 Monate bei uns auf dem Hof, bis wir uns im September entschieden, ihm eine Freundin zu schenken, damit er nicht nur menschliche Freunde hat.

Die beiden sind ein Herz und eine Seele. Erna ist eine wunderschöne Cane Corso Hündin.
Nachdem nun gestern die Babys kamen, waren alle sehr beschäftigt und auch Bronko war nur am Lauschen und wundern, was da im Stall wohl los ist.....

Heute aber sitzt er vor der Tür seiner Holden und weint herzzerreißend.
Es tut mir so leid - aber ich kann es ja nicht ändern - 2 Wochen wird er durchhalten müssen.

Gestern Abend hatte Erna das Bedürfnis kurz nach draußen zu wollen.
Da haben wir Bronko vorsichtshalber eingesperrt, weil man ja nicht weiß, wie so eine junge Mutter reagiert.
Erna kann auch sehr böse werden, wenn ihr was gegen den Strich geht....
Allerdings hatten wir das Gefühl, sie wollte zu Bronko - aber wir haben uns nicht getraut, die beiden schon am ersten Tag zusammen zu führen.

Erna ist momentan ganz mit den Kleinen beschäftigt, aber Bronko der leidet unsäglich.
Er hört sie und darf nicht hin.

Wie kann ich ihm den Schmerz etwas nehmen?
Ich dachte auf jeden Fall an StoB wegen Trauma und was würde noch passen?
Sweet Chestnut - Verzweiflung?

Ich habe meinen Tieren noch nie BB gegeben.

LG Marie
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-Marie-
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Beiträge: 196
Re: Trennungsschmerz
Antwort #1 - 15.02.2016 um 10:51:05
 
Noch ein Zusatz  Smiley

Wir haben die beiden in den letzten Tagen langsam daran gewöhnt, auch mal allein zu sein.
Nachts waren sie seit ein paar Tagen gertrennt, Erna in ihrer neuen Wurfkiste im  Stall und Bronko konnte wählen zwischen Hof mit Riesenhütte oder Anbau mit Riesensofa.
(So haben wir es mit beiden auch gehalten, als es so sehr kalt war - sie hatten die Möglichkeit beide zusammen in den Anbau auf das Sofa zu gehen, was sie gern angenommen haben.)

Die momentane nächtliche Trennung lief gut und tagsüber waren sie dann zusammen, außer wenn Erna das Bedürfnis nach Ruhe hatte, dann ging sie von allein rein und er blieb eben draußen.

Etwas gibt uns noch zu denken, was gestern passiert ist.
Obwohl wir Erna gut beobachtet haben mit Temperaturmessung und anderweitigen Kontrollen, was an ihr nichts zu entdecken, was auf eine Geburt in den nächten 10 Stunden hin deutete.
Deshalb schlief sie ganz normal in der Wurfkiste und Bronko wie gehabt.
Aber irgendwas ist in der Nacht passiert - Erna hat sich zum ersten Mal die Tür selbst aufgemacht (von innen ist ein Drücker) und ist zu Bronko in den Anbau gelaufen.
Dort hat sie auf dem Sofa ihr erstes Baby bekommen.

Warum hat sie das getan? Weil sie zu Bronko wollte oder weil ihr die Couch bekannter ist als die Wurfkiste?
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sil
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Re: Trennungsschmerz
Antwort #2 - 15.02.2016 um 13:09:45
 
Hallo Marie,

willkommen im Forum. Warum lasst Ihr den Rüden nicht zu der Hündin? Aus Sorge, dass er den Welpen aufgrund seiner Größe zusetzen könnte?

Was genau möchtest Du mit den Bachblüten bewirken?

VG
Sil
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-Marie-
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Re: Trennungsschmerz
Antwort #3 - 15.02.2016 um 13:49:38
 
Hallo Sil,

danke für deine schnelle Antwort  Smiley

Ich möchte damit erreichen, dass er nicht so sehr traurig ist. Er weint richtig und das ist bei einem so großen Tier schon recht unheimlich und mir zerreißt es das Herz.
Er ist für mich irgendwie wie ein Mensch und nicht nur das Weinen, auch die traurigen Augen sind nicht leicht zu ertragen.

Bronko wiegt ca 60 kg und ist sehr tollpatschig.

Außerdem hat er schon mehrere Hühner vom Nachbarn gekillt, die durch dessen undichten Zaun auf unseren Hof kamen.
Katzen treiben ihn fast zur Weißglut, da ist er wie von Sinnen, wenn er welche sieht.

Und die Babys fiepen fast wie Katzen.
Ich bin mir nicht sicher, ob er weiß, dass das seine Babys sind.
Ansonsten ist er ein sehr gutmütiger, freundlicher Hund unser ganzer Stolz.  Smiley

Auch Erna ist noch sehr tollpatschig mit den Kleinen und ich muss öfter mal eines unter ihr vorholen, wenn sie sich ungünstig legt.

Erna hat in den letzten Tagen sehr genossen, wenn Bronko sie umsorgt hat. Nur manchmal hat sie ihn dann doch angeknurrt und auch mehrmals richtig angegangen, weil ihr irgendwas nicht passte.
Ich möchte nicht riskieren, dass die beiden sich in die Wolle kriegen, weil Erna doch manchmal sehr eigensinnig/unberechenbar ist. (sicher die Hormone und der Mutterinstinkt)

Außerdem habe ich gehört, dass Erna direkt nach der Geburt wieder trächtig werden könnte....
Das möchte ich ihr nicht antun.
Bronko hat schon ca. 1-2 Tage vor der Geburt richtiggehend gesabbert(eher getropft), wenn er an ihr schnupperte.

LG Marie
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-Marie-
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Re: Trennungsschmerz
Antwort #4 - 15.02.2016 um 14:20:40
 
Jetzt werde ich mir selber langsam unheimlich  Schockiert/Erstaunt

Das letzte Mal, als Bronko Hühner der Nachbarn auf unserem Hof zerpflückt hat, war im Juli 2015, also vor 7 Monaten.
Gerade eben, während ich darüber schrieb hat er es wohl wieder getan.
Will mir gerade einen Kaffee machen, gehe am Fenster vorbei und sehe ihn mit einem dicken Huhn kämpfen...

Im ersten Moment dachte ich an eine Sinnestäuschung.
Komischer Zufall - knapp dran gedacht/erinnert - schon Realität?

Nachdenkliche Grüße

Marie


PS: Aber nun ist er gerade ruhig und weint nicht mehr.
Eher schuldbewusst zog er den Kopf ein als ich raus kam. Hab aber nichts weiter getan - nicht geschimpft wie im Sommer, aber auch nicht gelobt.
Was kann er dafür, wenn fremde Hühner auf seinem Hof spazieren gehen?

Das musste ich auch erst lernen - ich bin nicht für alles verantwortlich.
Und der Zaun der Nachbarin ist nicht mein Problem.  Zwinkernd
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sil
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Re: Trennungsschmerz
Antwort #5 - 15.02.2016 um 14:45:21
 
Hallo Marie,

wenn Du die Trennung beibehalten willst, lies mal bei den Bachblüten nach und schau, welche dem Verhalten von Bronco entsprechen.

Mir kommen dazu in den Sinn:

Star of Betlehem (Schreck, Situation)
Honeysuckle (Trauer)
Red Chestnut oder Chicory (Anhänglichkeit)
Vervain oder Cherry Plum (starke Emotionen)
Evtl. Walnut (neue Situation)

Du kannst da ja auch mal nachlesen und schauen, ob was davon passt. Mit Cherry Plum wird der Rüde insgesamt ruhiger.

Es gibt auch Trennungsgitter. Damit kann man den Raum abtrennen, der Rüde sieht die Hündin und die Welpen trotzdem und kann sich an den Zaun legen, ohne dass die Welpen zu Schaden kommen. Alternativ könnt Ihr sie auch kontrolliert zusammen bringen - also in Euren Beisein, mit der Möglichkeit des sofortigen Eingreifens, ggf. den Rüden erstmal an der Leine, während er die Welpen begutachten kann.

Viele Grüße
Sil
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Re: Trennungsschmerz
Antwort #6 - 15.02.2016 um 15:06:45
 
Danke Sil,

ich habe mich entschieden.
Bronko bekommt StoB, Cherry Plum, Honeysuckle, Walnut.

Kann ich ihm das auch in ein wenig Gemüsepürree tropfen?

Ich habe heute Mittag schon mal StoB mit Sweet Chestnut in Wasser versucht - hat er mir nicht abgenommen.

Dann habe ich pürriertes Gemüse genommen mit einer halben Tasse Mischung - das hat er genommen. Reicht das so aus?

Er ist jetzt ruhig, kann aber auch sein, dass es an dem zerpfückten und inzwischen verspeisten Huhn liegt.... Augenrollen

LG Marie
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Re: Trennungsschmerz
Antwort #7 - 15.02.2016 um 16:56:15
 
Hallo Marie,

Sweet Chestnut ist auch ein gute Gedanke, falls Ihr die Trennung aufrecht halten wollt.

Die Tropfen werden verdünnt gegeben. Dazu ein sauberes Pipettenfläschchen 20 oder 30 ml, 3/4 mit Wasser füllen, von jeder ausgesuchten Blüte 2 Tropfen rein, mit Wasser auffüllen, zuschrauben, fertig. Davon 4 mal am Tag 4 Tropfen ist eine gängige Dosis. Die Flasche im Kühlschrank aufbewahren.

Die Tropfen kannst Du auf ein Trockenleckerchen oder ein ein Stück trockenes Brot träufeln und ihm geben.

Viele Grüße &
gutes Gelingen
Sil
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Re: Trennungsschmerz
Antwort #8 - 15.02.2016 um 17:32:06
 
Gut, dann werde ich Sweet Chestnut noch dazu tun  Smiley

Zur Einnahme: Wäre es auch möglich, dass ich mir 4 Tropfen auf die Handfläche mache, damit er sie abschlappern kann?
Er ist so ein Schlinger - Brothappen und Leckerlis saugt er kurzerhand ein.....

Die Tropfen sollen doch an seine Schleimhäute, oder? Oder wirken sie auch, wenn sie auf kürzestem Wege direkt im Magen landen?

LG Marie
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Re: Trennungsschmerz
Antwort #9 - 16.02.2016 um 11:56:01
 
Vom Thema abweichende Antworten wurden in Media Dateien und klickbare Links in Beiträgen und Signaturen sind nur für registrierte Mitglieder verfügbar!!  Du musst Dich Einloggen Einloggen oder Registrieren Registrieren verschoben.
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Re: Trennungsschmerz
Antwort #10 - 16.02.2016 um 11:59:48
 
Hallo Marie,

klar, das geht auch. Wenn Dein Rüde sehr massiv ist (Gewicht/Größe) und Du Bedenken hast, dass zu wenig Tropfen "ankommen", kannst Du ihm z.B. auch 6 x am Tag die 4 Tropfen geben. Das passt man individuell an, je nach Bedarf.

Fang mal mit 4 x 4 am Tag an und schau einfach mal zwei Tage lang. Dann kannst Du es anpassen.

Viele Grüße
Sil
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Re: Trennungsschmerz
Antwort #11 - 19.02.2016 um 11:22:04
 
hallo sil,

ich habe jetzt ein viel größeres Problem.
Unsere Erna hat keine Milch. Das haben wir erst am 2. Tag bemerkt, weil es immer so schön aussah, als wenn alle bei ihr trinken.
Jetzt ist Erna mit ihren Babys bei uns in der Wohnung. Die 6 Kleinen waren mehr tot als lebendig. Ein ist noch am ersten Tag gestorben und das andere gestern in meinen Armen.
Ich bin so traurig.
Alle 2 Stunden füttere ich sie mit Welpenmilch seit Mittwoch früh.
3 haben nun endlich nicht mehr abgenommen, sondern endlich etwas zugenommen.
Das 2 Schreibabys sind dabei und das Leichteste davon habe ich die ganze Zeit am Körper getragen, weil es nur gewimmert und geweint hat. Heute geht es ihm gut, es liegt bei Mama und hat 5g zugenommen.  Es weint jetzt auch nicht mehr, sondern scheint ganz entspannt.
Dafür ist das andere Schreibaby, das gestern noch so voller Energie war heute kaum noch am Leben. Es krächzte nur noch, die Stimme ist weg. Dabei hatte ich es gestern auch noch zeitweise am Körper, wenn es zu stark schrie. Es war so wütend oder verzweifelt/hektisch weil es keine Zitze finden konnte. Es hat gut bei mir getrunken 10ml pro Mahlzeit, wie die anderen auch.
Trotzdem hat es nun noch mal 10g abgenommen.
Es tut mir so unendlich leid, dass ich es nicht auch den ganzen Tag am Körper getragen habe. Es schien so kräftig und willensstark.
Heute ist davon nichts mehr übrig. Es stönt nur noch leise, hat aber ganz gut getrunken.
Es ist fast so, also würde langsam alles leben aus ihm weichen. Das habe ich gestern mit dem anderen Baby schon gehabt.
Gibt es irgend etwas außer meiner Körperwärme und ständigem Streicheln für den Kreislauf, was ich noch tun kann?
Etwas Honig habe ich im auf die Zunge gemacht.
Gibt es Bachblüten, die belebend wirken?
Ich habe im Moment leider keine Zeit intensiv da nach zu lesen.

Die Tierärztin sagt, das ist halt so, es sterben immer welche. Das kann doch nicht sein, erst erholt es sich von fast tot zu rabiat und nun wieder anders rum?

Vielleicht hast du noch eine Idee?

Liebe Grüße Marie


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Re: Trennungsschmerz
Antwort #12 - 19.02.2016 um 14:57:13
 
Liebe Marie,

ach je. An dem, was die TA sagt, ist was dran, aber das macht es auch nicht besser. Du kannst versuchen, Rescue plus Olive plus Elm in eine feine Sprühflasche mit warmem Wasser zu geben und die Welpen damit benebeln. Wichtig ist, dass sie dabei im Warmen, Trockenen bleiben, auf keinen Fall draußen machen! Die Welpen dürfen nicht frieren oder sich gar erkälten. Einfach einen sachten Sprühnebel drüber geben und trocknen lassen. Und, falls sie nicht am Körper der Hündin liegen können, am eigenen Körper tragen und/oder immer wieder für längere Zeit die (warmen) Hände auflegen.

Viel Glück wünsche ich Euch
Sil
PS Ein paar Rescuetropfen plus Gentian, Elm und Honeysuckle wären für Dich evtl. auch hilfreich ...
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Re: Trennungsschmerz
Antwort #13 - 19.02.2016 um 11:32:42
 
PS: Ich denke, es hat sich gestern zu sehr aufgeregt und verausgabt.
Und ich hab gestern noch zu ihm gesagt:"Spar dir deine Energie, das geht alles von deinem Gewicht ab"
Was Schönes ist heute noch passiert. Als ich beim Fläschchen machen war, ist Erna einfach stiften gegangen. Hautür auf und raus. Das ist zwar nicht gut für uns, aber was dann folgte war unglaublich.
Ich in der Küche am anderen Ende vom Haus - Erna raus und Bronko die Treppe hoch.
Als ich kam stand er im Zimmer, wedelde mit dem Schwanz und beleckte die Babys.
Erna hat davon nichts bemerkt und wie sie reagieren würde, weiß ich nicht.
Draußen lässt sie ihn nicht an sich ran.
Aber immerhin wissen wir jetzt, dass Bronko zu ihnen lieb ist und nichts tut.
Tagelang hat er geweint, weil Erna nun auch noch im Haus ist, was er nicht darf.
Wie haben eine sehr schmale, steile Treppe.
Das ist gefährlich für Hunde.
Alle sind bei uns, nur er ist irgendwie ausgeschlossen. Ich kann ihn gut verstehen.
Dafür hat er hier oben im Flur gleich mal klargestellt, wer hier Chef ist und hat unsere Schuhe und die Jacken, die über dem Geländer hingen, kräftig markiert - Riesenschweinerei.  Augenrollen
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Re: Trennungsschmerz
Antwort #14 - 19.02.2016 um 23:24:09
 
Vielen Dank Sil,

die Mischung habe ich fertig gemacht und die Kleinen besprüht.
Seit wir wissen, dass Erna keine Milch hat (Mittwoch früh) sind Erna und die Babys ins Haus zu uns gezogen. 2 Babys haben seit gestern angefangen merklich zuzunehmen und die beiden schlafen auch sehr viel.
Die kleine Lotti ist vorhin um 21.00 Uhr sehr qualvoll gestorben,
Sie bekam am Nachmittag Durchfall, dann ganz dolle Krämpfe und zum Schluss hat sie irgendwas rosfarbiges gespuckt. Es war schrecklich - das arme kleine Mädchen, so sehr leiden zu sehen. Sie hatte jeden Tag abgenommen, obwohl sie gut getrunken hat.
Da passt doch was nicht.
Ähnlich ist das Baby am Tag zuvor gestorben es hat die ganze Nacht herzzerreißend geschrien und einen schrecklich geblähten Bauch gehabt. Ich weiß nicht, was da los ist. Die Tierärztin meinte, vielleicht hätte sie das Futter nicht vertagen.
Aber es ist doch extra Welpenmilch mit Colostrum.

Ich kann mir das langsam nicht mehr ansehen.
Dass aus so viel Glück und Freude am Valentinstag nun so ein Leid und Schmerz werden können, das hätte ich nie gedacht.
Von 7 Babys sind jetzt 4 tot.
Bei zweien sieht es momentan recht gut aus, aber bei einem Baby haben wir jetzt gerade Gewichtstillstand erreicht bzw. seit 2 Tagen hat es einmal 5 g und heute 3 g zugenommen. Sein Geburtsgewicht hat es aber noch lange nicht.
Es ist im Vergleich zu den anderen Tagen seit heute ruhiger, entspannter und schläft endlich ohne zu weinen. Ich hatte es 2 Tage fast ständig bei mir Tag und Nacht.
Aber eben wollte es plotzlich nicht so recht trinken.
Da schrillen bei mir schon wieder alle Alarmglocken. Ich dachte eigentlich, seit heute geht es endlich aufwärts mit ihr. Sie ist so wild und rackig, wenn es zu trinken gibt - und knetet mit ihren kleinen Pfötchen in die Luft beim Füttern. Gestern noch hat sie nur geschluckt - heute fordert sie richtig.
Ich hoffe, das eben war eine Ausnahme und nicht wieder ein Rückfall.

So, nun habe ich genug gejammert. Es musste einfach mal sein, das alles zu schreiben, da wird mir ein bisschen leichter um`s Herz.

Die Mischung für mich habe ich auch fertig.
Ich danke dir sehr für deine Mühe.

Liebe Grüße
Marie





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