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Walnut - Ketten sprengen, Persönlichkeit (Gelesen: 1441 mal)
K_Rebel
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Bachblüten Forum

Beiträge: 12
Walnut - Ketten sprengen, Persönlichkeit
14.08.2015 um 17:06:49
 
hallo,

würde hier gern meine Erfahrungen teilen.

mach es nach Krämer.

Habe jetzt Walnut als meine derzeitige "Hauptblüte" entdeckt. Konnte mich immer noch nicht vor destruktiven Gewohnheiten und Mustern zu lösen, aber seit Jahren (!)immer mit dem Gefühl kurz vorm Durchbruch zu sein und dann doch nicht, mit langen sehr stabilen Phasen voller Leichtigkeit und doch immer und immer wieder im Kreis.

Beeinflusst und manipuliert wie ich in letzter Zeit wurde scheint mir das sehr zu passen, habe viel Selbstvertrauen eingebüßt, keine klare Persönlichkeit

Centaury ist wohl eines meiner Hauptgebiete, Ich-Sein, Abgrenzung... bin aber noch nicht soweit.

Scleranthus ebenfalls ein großes Thema, ich arbeite mich dorthin vor.

meine neue Mischung:

Larch als Basis.

Dekompensation:
White Chestnut - Gedanken haben sich halbwegs beruhigt, Konzentration ebenfalls etwas besser

Crab Apple - als ob mit mir was nicht stimmt, was nicht weggeht, was mich immer verfolgt

Honeysuckle - loslassen, loslassen, loslassen alte Muster, vergangene Situationen

Pine - Schuldgefühle, als ob ich was falsch gemacht hätte, Selbstvorwürfe, Verantwortung für die Gefühle anderer, Selbstgeißelung für Dinge, die sich nicht mehr ändern lassen

Kompensation:
Chestnut Bud - zerstreut, gedankenverloren, scheinbar aus Schaden nicht viel klüger, immer wieder dieselbe Schleife

Heather - fehlende Geborgenheit, brauche Zuwendung, kann nimmer zuhören, rede nur noch von mir selbst und meinen Problemen, auch ungefragt 

Holly - Eifersucht die jeder Grundlage entbehrt, Neid auf selbstbewusste egoistische Menschen, makellose Schönheiten

Hornbeam - keine Lust mehr zu arbeiten, phasenweise überhaupt kaum Lust überhaupt irgendwas zu machen außer mich im Kreis zu drehn

Rock Water - Lebensfreude ging verloren, Spontanität gleich null

Kommunikation:
Mimulus - Verlustangst, Angst vor Ablehnung, zu versagen, mich zu geben wie ich bin, Empfindlichkeit , komme mit meiner Sensibilität nicht klar


Hatte mich wieder erneut in eine Situation manövrieren lassen, in der mein altes Muster wieder erkennbar wird.

Irgendwas hat mich wieder dazu getrieben mich nach langem Werben einer neuen sehr intensiven Bekanntschaft naiv und gutgläubig zu unterwerfen, mich manipulieren und beeinflussen zu lassen, Grenzen aufgeweicht und nur halbherzig gezogen, wie eine Marionette.

Selbst davon überzeugt es freiwillig zu tun, schon mit einem komischen Gefühl, das ich konsequent ignoriert hab, ihn immer in Schutz genommen, zwar immer hin und her "überlegt", aber scheinbar unfähig unerschrocken meinen Weg zu gehen. Doch danach sehne ich mich so sehr, schon soo lange und kurzfristig hatte ich fast schon die Hoffnung aufgegeben!

Ich hab mich nur noch zwischen ihm und meiner Sucht hin und herbewegt, mich immer mehr isoliert, freiwillig selbst gequält und wieder fast selbst "zerstört", war inspiriert, fasziniert, gespannt, war wieder drauf und dran mein Herz zu verschenken, ohne Grundlage quasi bedingungslos geben geben geben.

Verständnis, Geduld, Aufmerksamkeit, blindes Vertrauen, Gefühle, Sex, seine Bedürfnisse und Erwartungen erspüren, seiner Idealvorstellung entsprechen rein prophylaktisch, ihm alles recht machen, mich verstellt, übetrierben selbstlos, nach dem Mund geredet, über mich bestimmen lassen, mich unter meinem Wert verkauft...

Für Bestätigung und Anerkennung und die scheinbar große Sehnsucht  nach bedingungsloser Liebe die ich unbedingt geben will, aber sie mir im Grunde selbst entziehe.

Somit hab ich mich leer und emotional abhängig wiedergefunden, Selbstmitleid, sofortiges Verstärken meiner Süchte, jedem dahergelaufenen davon erzählt und überhaupt hat sich wieder alles nur darum gedreht.

Ständiges Gedankenkarusell, Selbstvorwürfe, Zwanghaftes "Schaden begrenzen", noch mehr verstellen, Selbstzweifel, hab mich kaum noch gespürt, wer bin ich, was will ich, wusste nicht wohin mit mir, depressive Phasen ein Wechselbad der Gefühle. Scham, Trauer, Ohnmacht, Sehnsucht, Minderwertigkeit, ausweglos, hilflos, schwach, gedemütigt, schmutzig.

hab mich jetzt wieder gefangen und die letzten Tage waren noch sehr durchwachsen, die Blüten haben scheinbar ihre Wirkung gezeigt.

Mir ist inzwischen bewusst, dass ich allein für meine Situation verantwortlich bin und ich hab inzwischen gelernt dass es unerlässlich ist, meine hauptsächliche Energie in mich selbst zu investieren.

es fiel mir nicht leicht, da auszubrechen, aber ich bin auf einem guten Weg.

Vielleicht hat ja jemand ähnliche Erfahrungen gemacht, hab jetzt wieder neuen Mut und fühl mich wieder wohler, zentrierter (bestimmt auch durch regelmäßiges meditieren). Auch seit Tagen nicht mehr gekifft und auch kein Verlangen.

Hab jetzt schon eine andere Sicht auf die Dinge, ein besseres Gefühl, fühle mich jetzt schon ein bisschen beweglicher, neue Motivation was für mich zu tun, neuer "Lichtblick", bin wieder mehr im hier und jetzt, ich spüre mich wieder, nehme mir vor jetzt wirklich dran zu bleiben und ab jetzt und für immer in erster Linie für mich selbst zu sorgen.

lg Birgit
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K_Rebel
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Beiträge: 12
Re: Walnut - Ketten sprengen, Persönlichkeit
Antwort #1 - 16.08.2015 um 12:03:37
 
Da ich das Bedürfnis hab darüber zu reden, erleichtere ich mich hier.

Ich hab gemerkt wie selbstbezogen ich wirklich bin, ich beschäftige mich die ganze Zeit damit.

Hatte gestern einen wirklich guten Tag, fühlte mich zwischenzeitlich

- irgendwie befreit
- optimistisch
- ausgeglichen
- leicht
- stark
- mutig

Ich hab seit 4 Tagen kein Gras geraucht und 2x dem starken Verlangen nachgegeben. Heute geht's mir wieder so la la. weil ich zuviel Zeit zum Nachdenken hab.

Sobald ich merke, dass ich wieder unruhig werde, meine Gedanken mich quälen oder ich mir Vorwürfe mache, versuche ich die Energie umgehend umzulenken in meine eigene "Heilung" zu investieren. Das hat auch oberste Prioriät, aber ich möchte es irgendwie nicht ständig vor Augen haben, sondern einfach leben.

Vielleicht besser sich nicht so darauf zu fokussieren, was sich jede Stunde tut, sondern ein bisschen Zeit verstreichen lassen und dann zu sehn, ob sich wirklich dauerhaft was geändert hat.

Die (jede) Situation so zu akzeptieren ist , wie sie ist, hilft schon unheimlich weiter. "Schmerz ist Nicht-Akzeptanz dessen, was ist."

Ich hab das Gefühl, ich bin im Umbruch. Es ändert sich definitiv etwas. Manchmal hab ich noch diese eingeschränkte Sicht und phasenweise seh ich weiter und klarer, mit dem Ziel vor Augen ein unabhängiger Mensch zu werden, der mit beiden Beinen im Leben steht würde ich mir mit Kiffen nur selber den Weg verbauen.

Hab mich für eine Selbsthilfegruppe angemeldet und hoffe, dort Halt und Verständnis zu finden.

Meine Fragen zu den Bachblüten:

- in welchen Abständen sollte man die Mischung neu überarbeiten? Ich hab 30ml und nehme manche Blüten auch im Wasserglas ein wenns schlimmer wird, Rescue oder Pine oder White Chestnut.

Zur Zeit wäre Impatiens auch kein Fehler, da ich es am liebsten gleich heute geändert hätte. Solche Zustände wie Centaury oder Chicory lassen sich allerdings sicher nicht von heute auf morgen auflösen. Ich möchte die Zeit am liebsten überspringen.

danke für's Zuhören!

lg


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