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Welche Blüten könnten mir helfen (Gelesen: 2453 mal)
malibu
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Bachblüten Forum

Beiträge: 3
Welche Blüten könnten mir helfen
20.04.2015 um 11:33:39
 
Hallo zusammen,
endlich habe ich ein Forum gefunden, in dem es um Bachblüten geht.
Ein bisschen habe ich hier schon gestöbert und finde euer Miteinander wirklich toll.
Ich selbst habe schon ein wenig Erfahrung mit Bachblüten sammeln können und auch gute Erfahrungen damit gemacht.
Angefangen hatte es bei einer Heilpraktikerin, bei der ich einfach in einen riesigen Korb mit vielen Fläschcehn greifen musste. Dabei sollte ich in mich gehen und "spüren" bei welchem Fläschchen es gribbelt oder warm wird. Das sollten dann "meine"  Blüten sein. Na ja, kam mir ein wenig seltsam vor. Ehrlich gesagt wurde auch nix warm oder kribbelig.
Das Thema Bachblüten fand ich aber trotz allem sehr interessant und habe mich mal ein wenig eingelesen für was sie gut sein sollen.
Immer mal wieder habe ich mir dann welche in der Apotheke zusammen mischen lassen, bei denen ich dachte, dass die auf meine aktuellen Situationen passten. In den allermeisten Fällen hatte ich das Gefühl, dass es mir innerhalb kurzer Zeit deutlich besser ging.

Nun stehe ich wieder vor einer Situation, die mich sehr belastet. Da sind mir auch gleich wieder die Bachblüten eingefallen.
Und zwar steht bei mir eine Brustuntersuchung an. Ich leide an einer fibrozystischen Mastopathie. Dadurch habe ich sehr viele Knoten in der Brust. Eine Selbstuntersuchen ist eigentlich kaum möglich, da ich ziemlich viele Knötchen und Knubbel in der Brust ertasten kann. Ständig kommt was Neues dazu, dann ist wieder mal was weg. Ich könnte praktisch alle paar Wochen zum Arzt rennen und die Knubbel überprüfen zu lassen. Ich habe auch 2 Fibroadnome.   

Aus diesem Grund gehe ich jedes Jahr 2x zum Brustultraschall und auch alle 2 Jahre zur Mammographie.
Ich bin 45 Jahre alt und habe bestimmt schon 8-9 Mammographien hinter mir. Die erste hatte ich mit 22 Jahren. Auch bei einem Brust-MRT war ich schon.

Die Situation macht mir immer sehr viel Sorgen. Besonders wenn wieder eine größere Untersuchung ansteht. Dabei habe ich nicht direkt Angst vor der Mammographie, weil es eine etwas unangenehme Untersuchung ist und die Brust etwas schmerzhaft zusammengedrückt wird.
Nein, ich habe furchtbare Angst vor dem Ergbenis. Ist alles in Ordnung? Darf ich für die kommenden 2 Jahre wieder etwas aufatmen? Wird vielleicht doch was gefunden? Was dann?

Dieses "was dann" fesselt mich so sehr, dass ich bereits schon Tage und Wochen voher am Rad drehe. Ich habe regelrechtes Kopfkino. Mir gehen dann immer ganz, ganz schlimme  Bilder durch den Kopf.
In dieser Zeit weine ich sehr viel, kann den Tag nicht mehr genießen, schöne Dinge und Situationen rauschen nur noch an mir vorbei und machen mich sogar noch trauriger, weil ich mich frage ob und wie lange ich möglichgerweise so was noch erleben kann. Es ist einfach ganz schlimm diese Anspanung.
Am Tag der Untersuchung ist es dann besonders schlimm. Ich bin wie gelähmt, zittrig, mir stockt die Stimme. Bei den letzten Untersuchungen musste mich mein Mann sogar begegleiten, weil ich nicht in der Lage war an diesem Tag Auto zu fahren. Mir schlottern die Knie, mir wird ganz kribbelig, alles bitzelt...

Ich habe es bei diesen Untersuchungen schon mit den BB Mimulus und den Notfalltropfen versucht. Habe aber das Gefühl, dass sie mir in den Tagen vor der Untersuchung und erst recht nicht an dem Tag der Untersuchung helfen.

Habt ihr eine Idee welche Bachblüten besser für mich geeignet wären?
Ich bin generell ein sehr ängstlicher Typ was Krankheiten betrifft. Oft denke ich gleich ans Schlimmste. Mimulus und Aspen haben mir da immer gut geholfen.  Hab mir auch deswegen schon psychologische Hilfe gesucht, was die Situation ein wenig entschärft hat.

Aber nun steht bald wieder eine Brustuntersuchung an und ich stehe wieder da und das Kopfkino und die Ängste beginnen. Mimulius und Aspen und Notfalltropfen reichen dann nicht mehr aus.
Dabei weiß ich, dass es ja nur eine Kontrolle ist und ich so engmaschig kontrolliert werde, dass wenn was gefunden wird, es noch ganz klein wäre. Trotzdem zieht es mir jedesmal auf's Neue den Boden unter den Füßen weg.

Ich würde diese Brustkontrollen, die Mammographien und MRTs gerne so locker sehen, wie meine regelmäßigen Schilddrüsenkontrollen oder meine Zahnarztbesuche.
Aber es ist jedesmal wahnsinnig belastend. Nicht nur für mich, sondern auch für meine Familie.

Habt ihr eine Idee, welche BB-Mischung mich ein wenig besser unterstützen kann? Vielleicht habe ich ja die falschen Blüten verwendet und daher das Gefühl, dass sie in dieser Situation nicht mehr helfen.

Ich bedanke mich schon mal im Voraus für eure Hilfe.
Würde mich sehr über Tipps und Anregungen freuen!!

Liebe Grüße
Malibu
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Johanna
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Beiträge: 6957
Wien-Umgebung
Re: Welche Blüten könnten mir helfen
Antwort #1 - 20.04.2015 um 21:24:33
 
Hallo Malibu,

ich kann das wirklich verstehen, dass du da jedes Mal in Stress bist... Ist ja schade, dass es nicht von Mal zu Mal leichter für dich wird, weil ja doch bisher nichts Böses zu finden war.

Ich würde z.B. White Chestnut schon ganz gut finden.

Aber eine Blüte, die das "Hineinsteigern" auch noch besser ansprechen würde, wäre wahrscheinlich auch hilfreich. Das könnte vielleicht Vervain sein. Vervain würde passen, wenn du das Gefühl hast, dass du dich in den Gedanken "verbissen" hast. Das ist jetzt nur ein Vorschlag. Ob das für dich zutrifft, musst du bitte selbst entscheiden.

Oder auch Heather. Heather neigt dazu, zu viel auf sich zu beziehen... und manchmal nur etwas zu lesen braucht (von Krankheiten Z.B.) - um die Symptome schon fast zu spüren. Das wäre mehr ein übersteigertes "Nach-Innen-hören". Da verliert man durch extreme Selbstbeobachtung auch ein bisschen "das Maß" - und alles (an einem selbst) erscheint einem schlimmer, größer, gefährlicher usw...

Was man vielleicht auch noch ergänzen könnte, das wäre etwas für das Gefühl, die Situation zu schaffen. Entweder Larch... wenn du einfach das Gefühl hast, dass du es alleine nicht kannst. Andere schaffen das, aber du bist nicht so fähig... Falls das zu deinem Gefühl passt, dann wäre Larch eine Möglichkeit.
Oder auch Elm. Wenn du so allgemein dein Leben ganz gut meisterst. Aber was diese Untersuchung angeht, dich völlig überfordert ("völlig kopflos") fühlst.

Die Angstblüten würde ich aber dann nicht gleich alle ganz weg lassen. Die kennst du ja schon besser - und hast schon ein eigenes Gefühl, welche dir besonders gut tut. 
lg, johanna



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malibu
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Bachblüten Forum

Beiträge: 3
Re: Welche Blüten könnten mir helfen
Antwort #2 - 21.04.2015 um 10:39:08
 
Hallo Johanna,
lieben Dank für deine Antwort.
Ja, leider ist es bei mir wirklich genau anders herum.
Anstatt eine gewisses Sicherheitsgefühlt oder Routine nach all den vielen Kontrolluntersuchungen zu bekommen, wird die Anspannung und die Sorgen dass doch mal was gefunden wird, von mal zu mal schlimmer und unerträglicher.
Zu Anfang der Mammographien und Utraschalluntersuchungen habe ich das alles noch locker genommen.
Klar war da ein leicht mulmiges Gefühl am Tag der Untersuchung.Ich bin hingegangen, weil ich halt musste, aber das war es dann auch schon. So ähnlich wie halt bei einem Zahnarztbesuch.
Inzwischen mache ich mir schon Monate vor einem neuen Kontrolltermin einen ziemlichen Kopf.
Und je näher der Termin rückt, um so nervöser, unruhiger und ängstlicher werde ich. Ich steiger mich da absolut rein und ein regelrechtes Kopfkino beginnt.
Wie gesagt habe ich keine Angst vor der Untersuchung an sich, sondern vor dem Ergebnis und das man vielleicht doch mal was finden könnte.
Warum es gerade beim Brust-Check-Up so extrem ist, weiß ich gar nicht. Eine noramle jährliche Vorsorgeuntersuchung beim Frauenarzt macht mir zum Beispiel gar nichts aus, habe keine Ängste und Sorgen.
Vielleicht liegt es daran, dass ich in unserem Freundeskreis viele junge Frauen kenne, die dieses Schicksal getroffen hat und ich teilweise sehr, sehr nah mitbekommen habe was eine solche Diagnose bedeutet.
Vielleicht liegt es auch daran, dass es meiner Familie und mir sehr gut geht. Glücklicherweise gibt es eigentlich nichts was mir Sorgen und Kummer bereiten müsste.
Ich habe einen ganz lieben Mann, 2 super tolle Kinder die einen tollen Weg gehen und uns noch nie große Sorgen gemacht haben, keine finanziellen Probleme, nette Freunde, hatte selbst eine schöne Kindheit,...
Ich bin ein absolut glücklicher Mensch und weiß diese "Geschenke" wirklich zu schätzen und bin auch sehr, sehr dankbar dafür.   
Vielleicht ist es auch die Angst dieses große Glück durch einen Schicksalsschlag genommen zu bekommen.
So eine Untersuchung ist halt auch nochmal was anderes wie eine Kontrolle beim Zahnarzt oder beim Schilddrüsenarzt, etc., da man ja ganz gezielt nach etwas sucht, was einem den Boden unter den Füßen weg zieht.
Auf der anderen Seite gehen so viele Frauen zur Mammographie und ich bin mir sicher, dass die allermeisten das deutlich lockerer und entspannter angehen als ich.
Ich gerate jedemal in Panik und vermiese mir durch das olle Kopfkino und die große Angst mein Leben bereits schon Wochen im Vorfeld. Mir schlottern im wahrsten Sinne des Wortes die Knie, wenn ich schon den Untersuchungstermin vereinabren muss oder nur dran denke, dass es bald mal wieder Zeit wird.

In der Psychotherapie sagt man, dass man Ängst dadurch lösen kann, in dem man sich mit den angsteinflösenden Situationen konfrontiert.  Platzangst, Höhenangst, Phobien gegen Tiere, Angst vor Menschenmassen...all das versucht man zu lösen, in dem man sich damit bewusst konfrontiert.
Von daher hatte ich gehofft, dass im Laufe der Jahre und der regelmäßigen Untersuchungen auch bei mir eine Art Routine einkehrt und es besser wird. Aber komischerweise ist genau das Gegenteil der Fall. Es wird immer schlimmer. Auch alle gelernten Entspannungstechniken helfen dann am Tag X überhaupt nicht mehr.

Aber nun nochmal zurück zu den Bachblüten. Die von dir empfohlenen Blüten habe ich mir jetzt nochmal genauer angeschaut.

Ih glaube White Chestnut ist eine gute Idee. Diese Blüte passt wirklich ganz gut.

Vervain denke ich eher nicht, da ich es so verstanden habe, dass diese Blüte eher dann passend ist, wenn der Druck eher daher kommt, wenn man aus sich selbst heraus zu impulsiv, übereifrig, fanatisch ist. Das Gefühl habe ich bei mir eher nicht. Habe eher das Gefühl, dass mir diese Last aufgedrückt wurde, weil ich zufällig eine Frau bin, die leider eine fibrozystische Mastopathie hat, die regelmäßig kontrolliert werden muss und ich mir niemals verzeihen könnte, nicht zu einer Kontrolluntersuchung zu gehen und was dadurch übersehen werden könnte. Es ist sozusagen leider mein "Schicksal".

Deine Beschreibung von Heather passt da schon besser.
Allerdings steht bei meinen Infos zu Heather "Aufmerkseinkeit erzwingen, viel von sich selbst erzählen, anderen ein Ohr abkauen,..."
So bin ich gar nicht. In der Zeit der extremen Anspannung und Ängste, würde ich mich am liebsten nur verstecken. Ich habe zu nix mehr Lust, kann nicht mehr richtig lachen, bin sehr weinerlich, empfinde nur schwer Freude weil die quälenden Gedanken immer present sind. Reden mag ich dann gar nicht.

Elm finde ich wieder ganz gut. Deine Beschreibung passt.

Mir ist dann noch mal Rock Rose ins Auge gesprungen. Bei den Angstblüten hatte ich die irgendwie immer übersehen und da immer nur auf Mimulus (spezielle Ängste) und Aspen (unspezifische Ängste) zurück geriffen.

Notfalltropfen haben leider in der akuten Zeit nie wirklich gehoflen. Vielleicht war da zu viel drin, was eigentlich gar nicht gepasst hat. Oder die Angst war einfach zu groß.

Hier jetzt mal eine Mischung, die ich nicht schlecht finden würde:

Mimulus
Aspen
Rock Rose
Star of Bethlehem
White Chesnut
Cherry Blum
(Elm)

Was denkst du/ihr?

Liebe Grüße
Malibu
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Johanna
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Re: Welche Blüten könnten mir helfen
Antwort #3 - 21.04.2015 um 13:19:55
 
Hallo Malibu,

Rock Rose könnte schon sein... Ich habs nur nicht erwähnt, weil du Rescue ja schon genommen hast (wo Rock Rose dabei ist, ebenso Cherry Plum...)....

Aber was du weiter oben noch schreibst, dass es "dein Schicksal" ist.... Ich hatte bei meinem letzten Beitrag schon etwas zu Willow geschrieben - und wieder gelöscht, weil es mir doch schon gaaaar zu sehr "Vermutung ins Blaue" war. Aber jetzt taucht es wieder auf

Zitat:
Habe eher das Gefühl, dass mir diese Last aufgedrückt wurde, weil ich zufällig eine Frau bin, die leider eine fibrozystische Mastopathie hat.....
Es ist sozusagen leider mein "Schicksal".


Ich würd aber Willow in diesem Fall mit Pine kombinieren,  (sonst denk ich eher, dass man da unterscheiden kann... ob man eher sich selbst eine "Schuld" gibt, oder mehr dem Schicksal...)...  Aber du schreibst....

Zitat:
Vielleicht liegt es daran, dass ich in unserem Freundeskreis viele junge Frauen kenne, die dieses Schicksal getroffen hat.........
Vielleicht liegt es auch daran, dass es meiner Familie und mir sehr gut geht.....


also könnte sein, dass du diesen Frauen gegenüber ein schlechtes Gewissen hast... dich solidarisch fühlst, weil du immerhin Knötchen mit ihnen gemeinsam hast. Ich denke, dass da Pine ganz gut wäre, um dir die Situation zu erleichtern, dass dein Schicksal trotzdem gut verlaufen "darf".
lg, johanna
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malibu
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Bachblüten Forum

Beiträge: 3
Re: Welche Blüten könnten mir helfen
Antwort #4 - 23.04.2015 um 16:03:15
 
Hallo Johanna,
erst nochmal lieben Dank für deine Hilfe und deine Unterstützung.
Ich werde mal in mich gehen und noch ein bisschen überlegen.
Und dann werde ich mir einfach mal was zusammenmischen lassen und gucken wie es hilft.
War ne große Hilfe nochmal hier ein paar Anregungen zu bekommen. Da bekommt man noch ein etwas anderen Blickwinkel.

Danke Johanna!!!

Liebe Grüße
Malibu
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Johanna
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Wien-Umgebung
Re: Welche Blüten könnten mir helfen
Antwort #5 - 18.10.2015 um 22:24:59
 
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