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Beitrag begonnen von Margit55 am 30.01.2018 um 16:38:17

Titel: Aggressiver Rüde
Beitrag von Margit55 am 30.01.2018 um 16:38:17
Ein herzliches Hallo an die Gruppe. :)

Mein Name ist Margit, bin verheiratet ohne Kinder und wir haben 3 große Hunde und drei Katzen.
Vor 14 Monaten sind wir umgezogen in ein kleines Haus, mit großem Garten ca. 2,5 ha, direkt am Ortsrand. Unsere Strasse führt durch Felder zu einem kleinen Wald. Hier beginnt schon unser Problem. Sämtliche Hundebesitzer gehen hier, an unseren Garten und Haus vorbei, um ihre Hunde auszuführen. Fasst jeder 2. Hundebesitzer lässt seinen Hund direkt vor unserem Vorgarten sein erstes Geschäft verrichten. Unser Rüde ist, seit wir hier wohnen, nur noch auf Krawall gebürstet. 
Er war immer schon recht schwierig, was Artgenossen betrifft, aber seit wir hier wohnen wird es von Tag zu Tag schlimmer.  Ich bin vor einer Stunde erst nach einem langen Spaziergang mit ihm Heim gekommen und  bin fix und fertig. Seit wir hier wohnen ist er nicht einmal mehr frei gelaufen. Ich weiss auch nicht, wie lange ich ihn noch halten kann.
Dabei ist er zu Hause der liebst Knuddelbär, kaum ist er draußen entwickelt er sich zum Schrecken des Städtchens.
Am besten schildere ich euch mal wie er so drauf ist und wie es sich in meinen Augen dahingehend entwickelt hat.
 
Also, wir haben eine recht liebe und einfühlsame Hündin  :-*, die vor 5 Jahren einem Wurf hatte. Davon haben wir die letzten beiden Welpen, die auf die Welt kamen, behalten. Der Rüde war der Vorletzte und kam unter dramatischen Umständen auf die Welt. Zum Glück hatte ich die Züchterrin der Hündin am Telefon, denn unser Tierarzt kam 1 Stunde zu spät. Also der Rüde kam leblos zur Welt. Er hing ganz schlaf in meinen Händen. Ich musste ihm die Atemwege frei machen und beatmen. Hab dann eine gefühlte Ewigkeit seinen den kleinen Kerl massiert bis er dann, endlich seinen ersten Quitscher machte. In der Zwischenzeit kam seine kleine Schwester ganze allein auf die Welt und hat sich sogar selbst aus der Fruchtblase gepellt. Nur ihr Geschrei ließ uns und ihre Mama dann aufmerken, das da ja noch jemand ist. Die Beiden kamen über 2 Stunden später auf die Welt, als ihre Geschister. Ich frag mich immer, ob das Geburtstrauma was mit seinem Verhalten zu tun hat.

Bis er 5 Monate alt war ist er mit noch einem Bruder zusammen aufgewachsen. Hatte zusammen mit dem Schwesterchen und der Mama also genug Spielkameraden um ein normales Sozialverhalten aufzubauen. Auch draußen gab es viele Hunde die gerne mit unserem kleinen Rudel spielten.
Auffällig wurde er als wir mit ihm mal auf eine Hundeausstellung waren, bzw. danach ging es los.

Er fing an wir ein Irrer alle Hunde anzubellen, wollte unbedingt zu ihnen hin. Es fängt immer so an, das er so ne Art Schnappatmung bekommt. Auch haben wir den Verdacht, das er schlecht sieht und kann nicht einordnen, was da auf ihn zukommt. Überhaupt ist das sehen das Problem, er kann nicht wie ein normaler Hund die Welt mit der Nase erschnüffeln. Kaum ist er zur Haustür raus, sondiert er ununterbrochen die Gegend, ob da jemand kommt. Sieht er jemanden wird es zu Kraftakt den Hund zu halten. Aneinander vorbei gehen funktioniert überhaupt nicht. Mittlerweile blafft er sogar schon Menschen ohne Hunde an, egal ob zu Fuss, oder auf dem Fahrrad. Bei Hunden ist es mittlerweile egal welches Geschlecht, oder welches Alter. Ansonsten verhält er sich ganz normal, geht mittlerweile perfekt  an der Leine, vorrausgesetzt es begegnet uns niemand. Ich gehe meistens nur noch mit ihm raus, wenn kaum jemand unterwegs ist. Zuhause mit den Mädels ist er eher der Clown, der sich gern von ihnen jagen läßt, sogar wenn sie mit ihm so ein Gerangel anfangen, hat man immer das Gefühlt, das gefällt ihm. Mein Mann sagt immer, er ist ein typischer Pantoffelheld, zuhause lässt er sich alles gefallen und draußen kehrt er den Macker raus.

4 Mal in seinem Leben, hat er es bis jetzt geschafft, sich auf einen anderen Hund zu stürzen. Jedesmal ist nichts passiert. Er rempelte die anderen Hunde immer mit seinem Kopf so seitlich am Hals an und das war es. Das letzte Mal war letzten Sommer, da ist er voll durch dem Zaun, durch die Hecke, über einen kleinen Bachlauf, auf die Strasse gestürmt, auf einen Pitbull zu. Zum Glück war das ein liebes Tier, aber eine Hündin, was mich noch mehr erschütterte. 

Tja, wie schätze ich meinen Hund ein? Ich vermute er ist unsicher, vielleicht sogar ängstlich und versucht es durch Angriff zu überdecken. Glaubt wohl er müsste mich, auch meinen Mann, beschützen und natürlich versucht er sein Revier zu verteidigen.Dabei fühlt er sich regelrecht überfordert. Aber wir können ihm nicht klar machen, das das nicht seine Audfgabe ist.
Das dann auch ständig immer andere Hunde durch sein Revier laufen, das geht gar nicht. Ich bin übrigens die ganze Woche mit dsen Tieren allein zu Hause, mein Mann ist Fernfahrer und fühle mich total übervordert.  :-[
O Gott, das ist ja ein Roman geworden. Dabei könnte ich noch soviel über ihn schreiben.  ;) Hab bestimmt einiges vergessen. 

VG Margit

Titel: Re: Aggressiver Rüde
Beitrag von Margit55 am 30.01.2018 um 19:16:37
So ich hab mich mal durch die Bachblütenliste gelesen, was meiner Meinung nach passt für unseren Jung. :)

Beech - damit er seine Aggressionen gegen Artgenossen ablegt
Cherry Plum - damit er die ständige Suche nach Feinden ablegt und      
                       gelassener wird                              
Gentian - nicht mehr allem neuen gegenüber verunsichert ist
Impatiens - mehr Gedult und Gelassenheit entwickelt
Star of Bethlehem - Ausgeglichenheit und Stabilität
Walnut - anpassungsfähig wird

Ob das die richtige Mischung für ihn sein kann? Oder sollte ich Impatiens erst mal rauslassen?
Was meint ihr?

VG Margit

Titel: Re: Aggressiver Rüde
Beitrag von Margit55 am 31.01.2018 um 11:15:11
Am Freitag haben wir einen Impftermin beim Tierarzt.
Hoffentlich geht das gut.

Titel: Re: Aggressiver Rüde
Beitrag von Margit55 am 04.02.2018 um 17:56:19
Da ich hier eh keine Hilfe bekomme, könnt ihr mich gerne wieder löschen. Ich frag mich wozu dieses Forum nütze ist.? Vielleicht nur um Mitglieder zu sammeln. Immerhin habt ihr jetzt 3184.   [smiley=flop.gif]

Titel: Re: Aggressiver Rüde
Beitrag von Buntstift am 13.02.2018 um 18:38:49
Hallo Margit,

es ist ja nun schon einige Tage her, aber ich hoffe, dass du meine Antwort trotzdem noch siehst.

Für den Anfang würde ich zu Star of Bethlehem, Walnut und Elm raten.
Star of Bethlehem steht für seelische Schocks und Traumen. Da er eine sehr schwere Geburt erlebt hat, wäre diese Blüte auf jeden Fall angebracht.
Walnut für die Veränderung, mit denen er so große Probleme hat, zurecht zu kommen. Auch wenn uns 14 Monate seit dem Umzug schon relativ lang erscheinen, so ist es für ihn doch sehr schwer, sich an die vielen vorbeilaufenden Hunde zu gewöhnen.
Elm steht dann für die hohe Belastung, unter der er steht.

Diese drei Blüten in eine Mischung und wenn es geht, mehrmals täglich geben. Nach meiner Erfahrung ist die Wirkung auch sehr gut, wenn man sie ins Trinkwasser gibt. Dann muss man nicht ständig daran denken, sie zu geben. Es macht in diesem Fall nichts, wenn die anderen auch davon trinken.

Bevor du dann mit ihm Gassi gehst, würde ich noch die einzelne Blüte Cherry Plum geben. Wenn er unterwegs in den ihn so aufregenden Situationen noch so weit ansprechbar ist, dass er Leckerchen nimmt, kannst du auch diese mit einem Tröpfchen Cherry Plum geben. Ich würde die dann schon zuhause vorbereiten und in ein Plastiktütchen geben, dann kann man schnell ein Stückchen geben. Cherry Plum soll ihm dann helfen, die Fassung zu bewahren und nicht so durchzudrehen.

Ich habe Bachblüten schon oft bei Tieren eingesetzt und sehr gute Ergebnisse erzielt. Es ist aber nicht so, dass man in kurzer Zeit eine völlige Veränderung deines Hundes erreichen kann. Es kann sehr gut sein, dass immer mal wieder die Blütenmischung geändert werden muss, oder noch andere Dinge beachtet werden müssen. Es kann also ein längerer "Spaziergang" werden. Wenn du möchtest melde dich, ich wäre bereit dich ein Stück weit zu begleiten  8-)

Viele Grüße
Sigrid

Titel: Re: Aggressiver Rüde
Beitrag von sil am 27.02.2018 um 19:30:29
Hallo Margit,

willkommen im Forum. Warum heißt die Überschrift nicht  "Aggressive Besitzerin mit aggressivem Rüden"?

Ist das Deine allgemeiner Reaktion, wenn etwas nicht so läuft, wie Du es Dir wünschst? Das Gegenüber zu beleidigen? Übernimmt Dein Rüde Deine Spannung?

Dann könnte für Dich ein Nachlesen bei Vine, Willow, Impatiens, Holly, Chicory und evt. auch Cherry Plum interessant sein. Ggl. auf bei Elm ...

Zu der Situation mit Deinem Rüden - ob ein Hund gut sehen kann, stellt der Tierarzt fest. Das wäre also mal der erste Schritt und es stellt sich die Frage, warum noch nicht geschehen, wenn es so dringend ist

Dann - aus der Beschreibung heraus würde es Sinn machen, dass sich ein Hundetrainer vor Ort die Situation ansieht. Bachblüten sind dazu da, ein Tier, das unter einer seelischen Situation leidet, zu unterstützen. Dazu muss klar sein, worunter das Tier leidet. Sollte er tatsächlich schlecht sehen, erklärt das vieles. Zudem muss klar sein, wie das System innerhalb Eures "Rudels" abläuft. Sowas kann man nur vor Ort sehen. 

Ein Geburtstrauma liegt nach Deiner Beschreibung nah. Das wären zum Nachlesen z.B. die Blüten Star of Betlehem, Walnut evtl. kombiniert mit Blüten zur Unsicherheit wie Cerato oder auch einer Angstblüte. Evtl. plus Elm ...

Bevor man eine solche Mischung anfertigt, muss man sich aber das gesamte aktuelle Bild anschauen. Es könnte auch sein, dass Euer Hund aus verschiedenen Gründen schlicht keine Sicherheit und damit Entspannung findet. Das kann der Tiertrainer vor Ort einschätzen.

Kombiniert mit Verhaltensänderungen und Übungen von Eurer Seite plus BBs könnte man dann die ersten kleinen Veränderungen einleiten.

Soweit mein Gedanke, falls Du hier nochmal rein liest.

Gruß
Sil

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